Produktion erhalten. Durch Wettbewerbsfähigkeit – nicht durch Abschottung.
INFPRO setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung industrieller Produktion und Wertschöpfung in europäischen Hochlohnländern ein. Maßstab sind langfristige Wettbewerbsfähigkeit, fairer Wettbewerb, Verantwortung und die Fähigkeit, Werte dauerhaft zu schaffen.
Sechs Positionen, an denen wir unsere Arbeit ausrichten.
Die folgenden Grundsätze verdichten das Selbstverständnis des Instituts. Sie sind kein wirtschaftspolitisches Detailprogramm, sondern die Leitplanken, an denen INFPRO Analysen, Studien, Dialoge und Empfehlungen ausrichtet.
Wertschöpfung steht im Zentrum.
Produktive Tätigkeit schafft Kundennutzen, Einkommen und Wohlstand. Entscheidend ist deshalb nicht bloß Aktivität, sondern die Fähigkeit, dauerhaft wettbewerbsfähige Wertschöpfung zu erzeugen.
Menschen sind Wissensträger und Wertschaffende.
Beschäftigte sind nicht nur Ressource oder Kostenfaktor. Erfahrung, Kreativität, Verantwortung und Urteilskraft sind zentrale Bestandteile industrieller Leistungsfähigkeit.
Zukunft darf nicht für kurzfristige Rendite verkauft werden.
Unternehmerischer Erfolg braucht Kapitalrendite – aber ebenso Investitionen, Innovationsfähigkeit, Reputation, Wissen und eine langfristige Perspektive auf Unternehmen und Standort.
Produktionserhaltung ist kein Protektionismus.
Produktion muss sich durch Produktivität, Innovation und kontinuierliche Verbesserung behaupten. INFPRO steht für offenen Wettbewerb unter fairen und vergleichbaren Bedingungen.
Wirtschaft ist Teil der Gesellschaft.
Unternehmen tragen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Partnern, Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg und ein schonender Umgang mit Ressourcen gehören zusammen.
Europäische Werte gehören zum industriellen Selbstverständnis.
Freiheit, Verantwortung, Vielfalt und der offene Austausch unterschiedlicher Perspektiven bilden für INFPRO den Rahmen, in dem wirtschaftliche und industrielle Entwicklung stattfinden soll.
Was wir unter Produktionserhaltung verstehen.
Klare Begriffe verhindern Scheindebatten. Vier Begriffe sind für die Arbeit des Instituts besonders wichtig.
Produktion ist die Transformation von Wissen, Arbeit, Energie und Materialien in Güter und Leistungen. Entwicklung schafft die Voraussetzungen dafür, dass diese Produktion lernfähig, innovativ und wettbewerbsfähig bleibt.
Wertschöpfung entsteht, wenn produktive Tätigkeit einen höheren Nutzen erzeugt. Für INFPRO ist sie die zentrale Verbindung zwischen Produktivität, Einkommen, Investitionsfähigkeit und Wohlstand.
Wert entsteht nicht durch Aufwand allein. Der Maßstab ist, ob Produkte und Leistungen reale Bedürfnisse erfüllen und für Kunden, Unternehmen und Gesellschaft Nutzen erzeugen.
Hohe Arbeitskosten schließen industrielle Produktion nicht aus. Sie erhöhen den Druck, Produktivität, Wissen, Qualität, Innovation und Prozessfähigkeit konsequent zu entwickeln.
„Die Sicherung von Produktion muss in ihrer Wettbewerbsfähigkeit begründet sein.“
INFPRO versteht Produktionserhaltung deshalb nicht als Festhalten am Status quo. Produktion bleibt dort, wo Unternehmen investieren können, Prozesse besser werden, Wissen erhalten bleibt und Rahmenbedingungen industrielle Entwicklung ermöglichen.
Unabhängig urteilen. Praktisch relevant bleiben.
Orientierung für Entscheider
INFPRO will wissenschaftliche und fachliche Expertise so aufbereiten, dass sie in Entscheidungen von Unternehmen, Institutionen und Politik unmittelbar nutzbar wird.
- fundierte Analysen statt interessengeleiteter Vereinfachung
- differenzierte Bewertung statt vorgefertigter Antworten
- praktische Relevanz statt akademischer Selbstbeschäftigung
- langfristige industrielle Wirkung statt kurzfristiger Symbolpolitik
Vielfalt statt Gruppenlogik
Unterschiedliche Erfahrungen, Berufe, Generationen und Überzeugungen sollen in die Arbeit des Instituts einfließen. Einzelne Gruppeninteressen sind nicht der alleinige Maßstab.
Der Anspruch lautet, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und dort nach Lösungen zu suchen, wo das allgemeine Interesse an wettbewerbsfähiger Wertschöpfung, industrieller Substanz und langfristigem Wohlstand berührt ist.
Wissen teilen, Netzwerke verbinden, Wirkung erzeugen.
INFPRO sucht die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen, Verbänden sowie politischen Gremien und Mandatsträgern – insbesondere auf europäischer Ebene.
Praxiswissen, Investitionslogik und die Realität industrieller Wertschöpfung in die Debatte bringen.
Analysen, Forschung und unterschiedliche Fachperspektiven für belastbare Einordnung verbinden.
Rahmenbedingungen und Zielkonflikte dort diskutieren, wo Entscheidungen über industrielle Zukunftsfähigkeit getroffen werden.
INFPRO ist parteilich für Wertschöpfung – und offen in der Suche nach den besten Lösungen.
Unsere Positionen folgen keinem einzelnen Branchen-, Unternehmens- oder Gruppeninteresse. Der Maßstab ist die langfristige Fähigkeit Europas, produktiv, innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Mission, Vision & PurposeProduktion & StandortWertschöpfungSatzung