Produktion erhalten.Industrielle Produktion bleibt nur dort, wo Wertschöpfung möglich bleibt.
INFPRO untersucht, welche Bedingungen Produktionsstandorte in Deutschland und Europa wettbewerbsfähig, investierbar, resilient und entwicklungsfähig halten.
Produktion ist mehr als Output.
Sie verbindet Investitionen, Wissen, Lieferfähigkeit, Technologie, Beschäftigung und industrielle Souveränität. Deshalb betrachtet INFPRO nicht nur Produktionsmengen, sondern die Bedingungen, unter denen Werke langfristig Wert schaffen können.
- Investitionsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit
- Resilienz und Versorgungssicherheit
- Produktionswissen und Fachkräfte
- Technologische Entwicklungsfähigkeit
| Prüffrage | Entscheidend ist |
|---|---|
| Kann der Standort investieren? | Kosten, Energie, Infrastruktur und Planungssicherheit |
| Kann er unter Störungen liefern? | Resilienz, Lieferketten und Wiederanlauf |
Wettbewerbsfähigkeit
Produktivität, Kosten, Energie, Infrastruktur und Umsetzungsgeschwindigkeit entscheiden über Investitionen.
Resilienz
Lieferketten, digitale Abhängigkeiten und Wiederanlauffähigkeit bestimmen die operative Stabilität.
Entwicklungsfähigkeit
Wissen, Technologie und Organisation entscheiden, ob ein Standort neue Produkte industrialisieren und skalieren kann.
Drei Blickwinkel auf die Zukunftsfähigkeit industrieller Produktion.
Produktion bleibt nicht wegen eines einzelnen guten Kennwerts am Standort. Entscheidend sind drei aufeinanderfolgende Managementfragen: Trägt der Standort unter den heutigen Bedingungen? Würden wir dort erneut investieren? Und ist der Standort unter künftigen politischen, technologischen, marktlichen und gesellschaftlichen Veränderungen noch zukunftsfähig? INFPRO hat dafür drei miteinander verbundene Instrumente entwickelt.
Der erste Blick gilt dem Standort selbst.
Bevor über Re-Investition, Transformation oder Verlagerung entschieden wird, muss geklärt sein, was den Produktionsstandort heute trägt – und was seine Zukunft gefährdet. Der Produktionsstandort-Radar bewertet deshalb nicht nur Kosten, sondern Investierbarkeit, Resilienz, Kompetenzen, Infrastruktur, Technologie, Markt und Managementfähigkeit in einem gemeinsamen Standortbild.
Die wichtigsten Einstiege.
Vier Themen führen direkt zu den zentralen Fragen industrieller Standortfähigkeit: Substanz erhalten, unter Störungen handlungsfähig bleiben, Abhängigkeiten beherrschen und Investitionsentscheidungen rechtzeitig vorbereiten.
Wohlstand braucht industrielle Substanz
Warum industrielle Wertschöpfung die Basis von Wohlstand, Innovation und wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit bleibt.
Resilienz als Produktionsfaktor
Wie Unternehmen Lieferfähigkeit, Wiederanlauf und digitale Handlungsfähigkeit systematisch sichern.
Lieferketten & Abhängigkeiten
Wie Verwundbarkeit reduziert, Versorgung abgesichert und industrielle Stabilität unter globalen Störungen erhalten werden kann.
Produktionsstandort-Radar
Standortbedingungen, Verwundbarkeit und Zukunftsdruck systematisch bewerten – bevor Investitionsentscheidungen unumkehrbar werden.
Investitionen folgen Wahrscheinlichkeit, nicht Patriotismus.
Ein Standort wird attraktiv, wenn Unternehmen dort mit hinreichender Sicherheit investieren, produzieren, lernen und skalieren können. Energie, Genehmigungen, Infrastruktur, Fachkräfte, Kapital, Daten und Regulierung wirken dabei zusammen. Genau diese Gesamtlogik bildet der Bereich Produktion & Standort ab.
Was versteht INFPRO unter Produktionserhaltung?
Produktionserhaltung bedeutet nicht Stillstand oder Protektionismus. Gemeint ist die Weiterentwicklung von Standorten, damit Produktion und industrielle Wertschöpfung langfristig wettbewerbsfähig bleiben.
Welche Faktoren bestimmen die Attraktivität eines Produktionsstandorts?
Dazu zählen Produktivität, Energie- und Infrastrukturbedingungen, Fachkräfte, Investitionssicherheit, Genehmigungstempo, Resilienz, technologische Fähigkeiten und die Qualität der industriellen Wertschöpfungsnetze.
Warum gehört Resilienz zur Standortpolitik?
Ein Standort ist nur dann wirtschaftlich attraktiv, wenn Lieferketten, digitale Systeme und kritische Prozesse auch unter Störungen handlungsfähig bleiben und schnell wieder anlaufen können.
Sie tragen Verantwortung für einen Produktionsstandort?
INFPRO verbindet Führungskräfte und Experten, die nicht nur über Industrie sprechen, sondern an den Bedingungen für wettbewerbsfähige Produktion arbeiten. Mitgliedschaft bedeutet Zugang zum fachlichen Austausch, zu Unternehmensbesuchen und zur Wissensarbeit des Instituts.
Produktion erhalten heißt Bedingungen verbessern.
Der Bereich Produktion & Standort verbindet die industriellen Fachseiten zu einer gemeinsamen Logik: Produktion bleibt dort, wo Wertschöpfung, Investitionen und Weiterentwicklung möglich sind.