Informieren Sie sich hier über Events und Veranstaltungen des Instituts für Produktionserhaltung

April 2026

Monat

24. und 25. April 2026

 

15:00 Uhr  

Begrüßung der Teilnehmer durch Klaus Weßing, Vorstand infpro

15:10 Uhr

Vorstellung  des Unternehmens durch Steffen Krause, Plant Manager ROLLAX

 16:15 Uhr

Betriebsbesichtigung

18:00 Uhr

Transfer zum Hotel

19:00 Gemeinsames Abendessen,

Hotel Restaurant zum Löwen

Tag 2: 25. April

Beginn 9:30 Uhr 

9:35 Uhr

Internationalisierung bei Rollax, Steffen Krause

10.35 Uhr

CAR-Industrie- wo stehen wir heute? Klaus Weßing

12:00 Uhr

infpro aktuell

Ende der Veranstaltung gegen 13:00 Uhr

 

 

 

 

Unternehmensbesuch bei

ROLLAX GmbH & Co. KG
Max-Planck-Str. 21
32107 Bad Salzuflen

 

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Themen, die für viele Unternehmen inzwischen eng zusammengehören: New Lean Produktionssystem und Internationalisierung im Mittelstand. Es geht also nicht um Lean als Schlagwort, sondern um die praktische Frage, wie industrielle Abläufe, Standards, Führungsroutinen und technische Disziplin so gestaltet werden, dass ein Unternehmen auch mit internationaler Aufstellung stabil, lernfähig und wettbewerbsfähig bleibt. Rollax ist dafür ein besonders interessantes Beispiel. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Salzuflen ist seit 1972 in der Automobilindustrie tätig und entwickelt sowie produziert maßgeschneiderte Speziallager und bewegungsmechanische Systeme für Bereiche wie New Mobility, Fahrwerk, Getriebe, Lenkung und Sitz. Rollax steht nach eigener Darstellung für hohe Qualität, kundenspezifische Lösungen und die Fähigkeit, anspruchsvolle technische Anforderungen in eine wirtschaftliche Serienproduktion zu überführen.

Erfolgreich macht Rollax nicht ein einzelnes Produkt, sondern das Zusammenspiel mehrerer Stärken: kundenspezifische Entwicklung, industrielle Umsetzungskompetenz, hohe Qualitätsorientierung und internationale Präsenz. Das Unternehmen spricht von weltweit mehr als 300 Patenten, von drei Produktionsstätten in Deutschland, China und Mexiko sowie von neun Regionalbüros. Hinzu kommt ein nach IATF 16949 zertifiziertes Qualitätsmanagement, das auch die Lieferkette eng einbindet. Gerade diese Verbindung aus Innovationskraft, Fertigungstiefe und Qualitätsdisziplin macht Rollax zu einem aufschlussreichen Fall für die Frage, wie mittelständische Unternehmen international wachsen können, ohne ihr industrielles Fundament zu verwässern. 

Vor Ort wollen wir daher besser verstehen, wie ein solches Unternehmen seine Produktionslogik organisiert, wie Spezialisierung und Serienfähigkeit zusammenfinden und welche Anforderungen entstehen, wenn internationale Präsenz nicht nur vertrieblich, sondern vor allem operativ getragen werden muss.