Wertschöpfung entscheidet, ob industrielle Stärke wirtschaftlich trägt.
INFPRO verbindet Produktivität, eigene Wertschöpfungstiefe, Technologie, Wissen, Organisation und Standortbedingungen zu einer gemeinsamen industriellen Logik.
Nicht Umsatz, sondern geschaffener Wert ist der Kern.
Industrielle Wertschöpfung beschreibt, welchen zusätzlichen wirtschaftlichen Wert Unternehmen aus Kapital, Arbeit, Wissen, Technologie und Vorleistungen erzeugen. Für Hochlohnländer ist entscheidend, ob diese Faktoren so zusammenspielen, dass Produktion profitabel, produktiv und entwicklungsfähig bleibt.
- Produktivität erhöhen
- Kritische Wertschöpfungstiefe beherrschen
- Wissen und Prozesskompetenz sichern
- Investitionen schneller in Leistung übersetzen
| Hebel | Wirkung |
|---|---|
| Wertschöpfungstiefe | Prozessbeherrschung, Wissen und Lieferfähigkeit |
| Produktivität | Mehr wirtschaftlicher Wert aus eingesetzten Ressourcen |
Produktivität
Mehr wirtschaftliche Leistung aus eingesetzten Ressourcen erzeugen.
Wertschöpfungstiefe
Kritische Fähigkeiten und wirtschaftlich relevante Prozessschritte im eigenen System beherrschen.
Wissen
Produktionskompetenz, Lernkurven und Erfahrungswissen sichern und weiterentwickeln.
Umsetzung
Investitionen, Technologie und Organisation schnell in stabile Leistung übersetzen.
Die wichtigsten Einstiege.
Wertschöpfung lohnt
Die INFPRO-Studie zeigt statistische Zusammenhänge zwischen eigener Wertschöpfungstiefe, Gewinnsituation und Produktivität.
Zur Studie →02 · ImpulseImpulspapiere Wertschöpfung
Analysen und Dossiers zu industrieller Wertschöpfung, Standort und Wettbewerbsfähigkeit.
Zu den Impulspapieren →03 · ManagementWertschöpfungsmanagement
Wertschöpfung als Führungs- und Gestaltungsaufgabe im Unternehmen.
Zur Seite →04 · PraxisvergleichVirtuelle Produktionsreise Japan
Ein interaktiver Praxisvergleich zu Produktivität, Produktionssystemen, New Lean, Wissen, Robotik und industrieller Tiefe im Hochlohnland.
Zur Produktionsreise →Eigene Wertschöpfung ist mehr als eine strategische Haltung.
Das ist kein universeller Kausalbeweis. Es ist aber ein starkes Signal dafür, dass Unternehmen die Frage „Make or Buy?“ nicht allein über kurzfristige Stückkosten entscheiden sollten. Koordination, Wissen, Lieferfähigkeit und Prozessbeherrschung gehören in die Rechnung.
Wertschöpfung entsteht im Zusammenspiel.
Was bedeutet Wertschöpfung?
Wertschöpfung ist der zusätzlich geschaffene wirtschaftliche Wert, der entsteht, wenn Unternehmen Vorleistungen, Kapital, Arbeit, Wissen und Technologie in Produkte und Leistungen mit höherem Nutzen überführen.
Warum ist Wertschöpfungstiefe wichtig?
Sie kann mit Prozessbeherrschung, Wissen, Lieferfähigkeit und Produktivität zusammenhängen. Die optimale Tiefe ist aber unternehmens- und produktspezifisch und darf nicht als pauschales Plädoyer gegen Fremdbezug verstanden werden.
Was ist die neue Wertschöpfungslogik?
Sie bewertet Standorte nicht nur nach Einzelkosten, sondern danach, wie gut Kapital, Technologie, Wissen und Organisation in Produktivität, Tempo und dauerhaft wettbewerbsfähige Produktion übersetzt werden.
Sie arbeiten an Make-or-Buy, Produktivität oder Investitionsentscheidungen?
INFPRO bringt Menschen zusammen, die industrielle Wertschöpfung nicht als Theorie, sondern als Führungsaufgabe behandeln. Mitglieder diskutieren Erfahrungen, Studien und konkrete Entscheidungsfragen mit Praktikern und Experten aus dem Netzwerk.