Events 2026
Austausch, Einblicke, Praxis: Auch 2026 bringt infpro wieder Entscheider, Fachleute und Unternehmen zusammen – mit klaren Themen, konkreten Beispielen und relevanten Diskussionen zur industriellen Wertschöpfung.
Rollax in Bad Salzuflen | 24.–25. April 2026
Wenige Plätze sind noch frei. Im Mittelpunkt stehen
New Lean Produktionssystem und
Internationalisierung im Mittelstand – direkt vor Ort, mit konkreten Einblicken in Organisation, Standards, Führungsroutinen und industrielle Praxis.
Orientierung für Industrie, Mittelstand und Entscheidungträger
infpro ist der Ort für industrielle Orientierung. Für Industrie, Mittelstand und Entscheidungsträger entwickelt das Institut Beiträge, Studien, Analysen und Debattenformate, die Standortbedingungen, Risiken und Handlungsoptionen präzise einordnen. Viele mittelständische Industrieunternehmen treffen ihre wichtigsten Entscheidungen heute unter deutlich anspruchsvolleren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren. Energie, Regulierung, Fachkräfte, Finanzierung, Lieferketten und geopolitische Spannungen wirken gleichzeitig auf den Betrieb ein. Für Geschäftsführung und Inhaber entsteht daraus eine zentrale Führungsaufgabe: Sie müssen einschätzen, wie belastbar der Standort, wie tragfähig die eigene Wertschöpfung und wie groß der Handlungsspielraum unter diesen Bedingungen noch ist.
Genau hier setzt infpro an. Unsere Beiträge, Studien und Analysen helfen dabei, äußere Belastungen und industrielle Rahmenbedingungen sichtbar zu machen, zu ordnen und in ihrer Relevanz besser zu verstehen. Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber entscheidende Frage: Unter welchen Bedingungen kann industrielle Wertschöpfung an einem Standort heute robust, wettbewerbsfähig und entwicklungsfähig bleiben? Aus dieser Perspektive entstehen Inhalte, die über reine Beobachtung hinausgehen. Sie liefern Einordnung, Bewertungslogik und Orientierung, bevor über Prioritäten, Maßnahmen und Entscheidungen gesprochen wird.
Wertschöpfung sichern, Produktion erhalten
Das Institut für Produktionserhaltung steht für die Überzeugung, dass Wohlstand in Deutschland und Europa durch industrielle Wertschöpfung entsteht – und dort verteidigt werden muss, wo sie unter Druck gerät. Wir setzen uns dafür ein, Produktion am Standort zu sichern, Wettbewerbsfähigkeit realistisch zu bewerten und die Voraussetzungen für Investitionen, Innovation und Lieferfähigkeit sichtbar zu machen. Produktionserhaltung bedeutet dabei mehr als Bestandsschutz: Es geht um technologische Souveränität, robuste Lieferketten und verlässliche Rahmenbedingungen für den Mittelstand ebenso wie für große Industriekerne. Wo Wertschöpfung abwandert, verliert ein Land nicht nur Arbeitsplätze, sondern Kompetenz, Innovationskraft und Gestaltungsspielraum. Infpro versteht sich als Vermittler zwischen Praxis, Wissenschaft und Öffentlichkeit – mit dem Anspruch, Debatten zu versachlichen und Entscheidungen auf Fakten zu gründen. Ziel des Instituts ist es, die industrielle Substanz zu erhalten und damit die Grundlage von Wohlstand, Stabilität und Handlungsfähigkeit zu sichern.
STANDPUNKT | Klaus Wessing
Deutschland muss wieder investitionsreif werden
Bleibt Deutschland ein Land, das industrialisiert – oder nur eines, das vorarbeitet, während anderswo integriert, skaliert und verdient wird? Genau an dieser Frage entscheidet sich die industrielle Zukunft des Standorts. Denn die neue Lokalisierungswelle folgt keiner Rhetorik, sondern einer harten Logik: Tempo, Marktnähe und Umsetzungsfähigkeit werden zu den eigentlichen Standortvorteilen.
Wer Produktion halten will, muss Investitionen wieder wahrscheinlicher machen. Verlässliche Energiepfade, schnellere Genehmigungen, kalkulierbare Abgaben und eine Infrastruktur, die nach Terminplan funktioniert, sind keine Begleitmusik mehr – sie sind die Eintrittskarte. Wer diese Bedingungen schafft, zieht Wertschöpfung an. Wer sie nicht schafft, verliert sie schrittweise.
Klaus Weßing, Vorstand Institut für Produktionserhaltung
Bildung als Infrastruktur
Warum Deutschland sich endlich trauen muss, Bildung radikal neu zu denken.Ein Beitrag von Klaus Weßing.Wenn man in diesen Tagen mit Unternehmen spricht, hört man dasselbe in verschiedenen Tonlagen: Wir automatisieren. Wir digitalisieren. Wir reorganisieren. Künstliche Intelligenz verändert den...
80 Prozent Automatisierung
Wie KI und Robotik die Produktion bis 2035 transformieren werden.Ein Beitrag von Klaus Weßing.Das Ende der menschlichen Hand? Was passiert, wenn 80 Prozent der Fabrikarbeit von KI und Robotern übernommen werden – und Deutschland noch immer von gestern redet Ein leiser Umbruch mit lauten Folgen Die...
Ein europäisches CERN für KI
Ein Technologiepark der Zukunft. Ein Beitrag von Lothar K. Doerr.Ein „CERN der Künstlichen Intelligenz“ – also ein europäisches Spitzenzentrum für KI-Forschung mit industrieller Anbindung – hätte transformative Auswirkungen auf die Produktion. Nicht evolutionär, sondern revolutionär. 1....
Listen to the Debate
„The Debate“ ist das Audioformat von infpro für Fragen, die industrielle Wertschöpfung, Technologie und wirtschaftliche Realität zusammenführen. Die Serie ordnet ein, was sich gerade verschiebt: in Unternehmen, an Kundenschnittstellen und in den Modellen, mit denen digitale Systeme arbeiten, entscheiden und handeln.
Der Concierge vom Grand Hotel Budapest
Monsieur Gustave — vom Knowledge Navigator zum Service-Agenten
Die Episoden analysieren den Wandel des KI-Concierge von einer futuristischen Vision hin zu einer spezialisierten Marktrealität. Während universelle digitale Butler noch in der Entwicklung stecken, zeigen Praxisbeispiele von Hilton, Mastercard und Amazon, dass sich bereits heute klar umrissene operative Anwendungen durchsetzen.


